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Kapitel 5 aus Christoph Maulbetsch: Friedrich Paneth (1887–1958) (E-Book/PDF)

Menge: 1
24,00 €

KAPITEL 5: Elemente: Isotope.
In Christoph Maulbetsch: Wie alt ist die Welt? Friedrich Paneth (1887–1958) auf den Spuren der Materie. GNT Publishing, Berlin, 2026.

E-Book/PDF, 16 Seiten (Einzelkapitel), 87 Seiten Literatur und Bildquellen, 4 Abb., 1 Tab., 24,00 €
ISBN 978-3-86225-590-0 (Einzelkapitel).

Der Inhalt des E-Books ist identisch mit dem Inhalt der Hardcover-Ausgabe.

Abstract:

Das Kapitel zeigt, wie die Radioaktivitätsforschung zwischen 1904 und 1913 den chemischen Elementbegriff grundlegend veränderte. Kurzlebige Zerfallsprodukte, Halbwertszeiten, Zählmethoden und radiochemische Trennungen führten zu einer „Chemie der Phantome“, in der Stoffe oft nur indirekt nachweisbar waren. An Beispielen wie Otto Hahns Entdeckung des Radiothoriums, Boltwoods Deutung von Blei als Endprodukt radioaktiver Zerfallsreihen und den Arbeiten von Strömholm und Svedberg wird sichtbar, wie das spätere Isotopie-Konzept experimentell vorbereitet wurde.

Mit Rutherfords Kernmodell, van den Broeks Idee der Kernladung als Ordnungszahl, Moseleys Röntgenspektren und Bohrs Atommodell entstand ein neuer Deutungsrahmen für α- und β-Zerfall. Die Verschiebungssätze von Fajans und Soddy sowie Soddys Begriff „Isotope“ machten schließlich verständlich, dass Atome gleicher Ordnungszahl unterschiedliche Atommassen besitzen können. Zugleich beleuchtet das Kapitel Prioritätskonflikte, insbesondere zwischen Fajans und Soddy, und die methodischen Zumutungen der frühen Radiochemie.

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KAPITEL 5: Elemente: Isotope.
In Christoph Maulbetsch: Wie alt ist die Welt? Friedrich Paneth (1887–1958) auf den Spuren der Materie. GNT Publishing, Berlin, 2026.

E-Book/PDF, 16 Seiten (Einzelkapitel), 87 Seiten Literatur und Bildquellen, 4 Abb., 1 Tab., 24,00 €
ISBN 978-3-86225-590-0 (Einzelkapitel).

Der Inhalt des E-Books ist identisch mit dem Inhalt der Hardcover-Ausgabe.

Abstract:

Das Kapitel zeigt, wie die Radioaktivitätsforschung zwischen 1904 und 1913 den chemischen Elementbegriff grundlegend veränderte. Kurzlebige Zerfallsprodukte, Halbwertszeiten, Zählmethoden und radiochemische Trennungen führten zu einer „Chemie der Phantome“, in der Stoffe oft nur indirekt nachweisbar waren. An Beispielen wie Otto Hahns Entdeckung des Radiothoriums, Boltwoods Deutung von Blei als Endprodukt radioaktiver Zerfallsreihen und den Arbeiten von Strömholm und Svedberg wird sichtbar, wie das spätere Isotopie-Konzept experimentell vorbereitet wurde.

Mit Rutherfords Kernmodell, van den Broeks Idee der Kernladung als Ordnungszahl, Moseleys Röntgenspektren und Bohrs Atommodell entstand ein neuer Deutungsrahmen für α- und β-Zerfall. Die Verschiebungssätze von Fajans und Soddy sowie Soddys Begriff „Isotope“ machten schließlich verständlich, dass Atome gleicher Ordnungszahl unterschiedliche Atommassen besitzen können. Zugleich beleuchtet das Kapitel Prioritätskonflikte, insbesondere zwischen Fajans und Soddy, und die methodischen Zumutungen der frühen Radiochemie.

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Der Inhalt des E-Books ist identisch mit dem Inhalt der Hardcover-Ausgabe.

Abstract:

Das Kapitel zeigt, wie die Radioaktivitätsforschung zwischen 1904 und 1913 den chemischen Elementbegriff grundlegend veränderte. Kurzlebige Zerfallsprodukte, Halbwertszeiten, Zählmethoden und radiochemische Trennungen führten zu einer „Chemie der Phantome“, in der Stoffe oft nur indirekt nachweisbar waren. An Beispielen wie Otto Hahns Entdeckung des Radiothoriums, Boltwoods Deutung von Blei als Endprodukt radioaktiver Zerfallsreihen und den Arbeiten von Strömholm und Svedberg wird sichtbar, wie das spätere Isotopie-Konzept experimentell vorbereitet wurde.

Mit Rutherfords Kernmodell, van den Broeks Idee der Kernladung als Ordnungszahl, Moseleys Röntgenspektren und Bohrs Atommodell entstand ein neuer Deutungsrahmen für α- und β-Zerfall. Die Verschiebungssätze von Fajans und Soddy sowie Soddys Begriff „Isotope“ machten schließlich verständlich, dass Atome gleicher Ordnungszahl unterschiedliche Atommassen besitzen können. Zugleich beleuchtet das Kapitel Prioritätskonflikte, insbesondere zwischen Fajans und Soddy, und die methodischen Zumutungen der frühen Radiochemie.

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