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Kapitel 8 aus Christoph Maulbetsch: Friedrich Paneth (1887–1958) (E-Book/PDF)

Menge: 1
16,00 €

KAPITEL 8: Akademische Eliten: Kaiserreich.
In Christoph Maulbetsch: Wie alt ist die Welt? Friedrich Paneth (1887–1958) auf den Spuren der Materie. GNT Publishing, Berlin, 2026.

E-Book/PDF, 10 Seiten (Einzelkapitel), 87 Seiten Literatur und Bildquellen, 16,00 €
ISBN 978-3-86225-590-0 (Einzelkapitel).

Der Inhalt des E-Books ist identisch mit dem Inhalt der Hardcover-Ausgabe.

Abstract:

Das Kapitel beschreibt die akademischen Eliten des Deutschen Kaiserreichs als geschlossenes „Mandarinentum“, geprägt von Staatsnähe, Kulturideal, Nationalismus und Skepsis gegenüber Demokratie und Egalität. Zugleich zeigt es, wie Expansion, Spezialisierung und „Vermassung“ der Universitäten die Humboldt’schen Bildungsideale unter Druck setzten.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf akademischem Antisemitismus: Trotz formaler Gleichberechtigung stießen jüdische Wissenschaftler auf Vorbehalte, konfessionelle und politische Barrieren sowie eine „gläserne Decke“ bei Berufungen. Dennoch eröffneten besonders die Naturwissenschaften, neue Fächer wie Physikalische Chemie und Biochemie sowie die Kaiser-Wilhelm-Institute Aufstiegschancen. Mit dem Ersten Weltkrieg, der „Erklärung der Hochschullehrer“, der „Judenzählung“ von 1916 und dem Motiv des „jüdischen Bolschewismus“ verschärften sich nationalistische und antisemitische Deutungsmuster erneut.

Digitaler Download - kein Versand
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Kapitel 8 aus Christoph Maulbetsch: Friedrich Paneth (1887–1958) (E-Book/PDF)

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KAPITEL 8: Akademische Eliten: Kaiserreich.
In Christoph Maulbetsch: Wie alt ist die Welt? Friedrich Paneth (1887–1958) auf den Spuren der Materie. GNT Publishing, Berlin, 2026.

E-Book/PDF, 10 Seiten (Einzelkapitel), 87 Seiten Literatur und Bildquellen, 16,00 €
ISBN 978-3-86225-590-0 (Einzelkapitel).

Der Inhalt des E-Books ist identisch mit dem Inhalt der Hardcover-Ausgabe.

Abstract:

Das Kapitel beschreibt die akademischen Eliten des Deutschen Kaiserreichs als geschlossenes „Mandarinentum“, geprägt von Staatsnähe, Kulturideal, Nationalismus und Skepsis gegenüber Demokratie und Egalität. Zugleich zeigt es, wie Expansion, Spezialisierung und „Vermassung“ der Universitäten die Humboldt’schen Bildungsideale unter Druck setzten.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf akademischem Antisemitismus: Trotz formaler Gleichberechtigung stießen jüdische Wissenschaftler auf Vorbehalte, konfessionelle und politische Barrieren sowie eine „gläserne Decke“ bei Berufungen. Dennoch eröffneten besonders die Naturwissenschaften, neue Fächer wie Physikalische Chemie und Biochemie sowie die Kaiser-Wilhelm-Institute Aufstiegschancen. Mit dem Ersten Weltkrieg, der „Erklärung der Hochschullehrer“, der „Judenzählung“ von 1916 und dem Motiv des „jüdischen Bolschewismus“ verschärften sich nationalistische und antisemitische Deutungsmuster erneut.

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In Christoph Maulbetsch: Wie alt ist die Welt? Friedrich Paneth (1887–1958) auf den Spuren der Materie. GNT Publishing, Berlin, 2026.

E-Book/PDF, 10 Seiten (Einzelkapitel), 87 Seiten Literatur und Bildquellen, 16,00 €
ISBN 978-3-86225-590-0 (Einzelkapitel).

Der Inhalt des E-Books ist identisch mit dem Inhalt der Hardcover-Ausgabe.

Abstract:

Das Kapitel beschreibt die akademischen Eliten des Deutschen Kaiserreichs als geschlossenes „Mandarinentum“, geprägt von Staatsnähe, Kulturideal, Nationalismus und Skepsis gegenüber Demokratie und Egalität. Zugleich zeigt es, wie Expansion, Spezialisierung und „Vermassung“ der Universitäten die Humboldt’schen Bildungsideale unter Druck setzten.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf akademischem Antisemitismus: Trotz formaler Gleichberechtigung stießen jüdische Wissenschaftler auf Vorbehalte, konfessionelle und politische Barrieren sowie eine „gläserne Decke“ bei Berufungen. Dennoch eröffneten besonders die Naturwissenschaften, neue Fächer wie Physikalische Chemie und Biochemie sowie die Kaiser-Wilhelm-Institute Aufstiegschancen. Mit dem Ersten Weltkrieg, der „Erklärung der Hochschullehrer“, der „Judenzählung“ von 1916 und dem Motiv des „jüdischen Bolschewismus“ verschärften sich nationalistische und antisemitische Deutungsmuster erneut.

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