717764Kapitel 14 aus Christoph Maulbetsch: Friedrich Paneth (1887–1958) (E-Book/PDF)
KAPITEL 14: Professor in Hamburg (1919–1922) und Berlin (1922–1929).
In Christoph Maulbetsch: Wie alt ist die Welt? Friedrich Paneth (1887–1958) auf den Spuren der Materie. GNT Publishing, Berlin, 2026.
E-Book/PDF, 8 Seiten (Einzelkapitel), 87 Seiten Literatur und Bildquellen, 16,00 €
ISBN 978-3-86225-590-0 (Einzelkapitel).
Der Inhalt des E-Books ist identisch mit dem Inhalt der Hardcover-Ausgabe.
Abstract:
Das Kapitel folgt Friedrich Adolf Paneth von seinem Extraordinariat an der jungen Universität Hamburg bis zur Berliner Professur. In Hamburg etablierte er sich trotz Mittelknappheit, Überfüllung und schwieriger Nachkriegsverhältnisse als Lehrer der Radiochemie, setzte Arbeiten zu Metallhydriden, Adsorption und radioaktiven Bleiverbindungen fort und engagierte sich zugleich für die „Hilfe für Wien“. Else Paneth baute parallel ihre medizinische Tätigkeit auf.
Der Wechsel nach Berlin 1922 brachte Paneth bessere Arbeitsbedingungen, ein außergewöhnliches wissenschaftliches Umfeld und neue Netzwerke. Dort entstanden das mit George de Hevesy verfasste Lehrbuch der Radioaktivität, Arbeiten zu Zinnwasserstoff und Metallorganylen, die 1929 zur Entdeckung freier Methylradikale führten, sowie Untersuchungen zu dreiatomigem Wasserstoff, Helium-Mikroanalyse, Uran-Helium-Datierung und Eisenmeteoriten. Das Kapitel zeigt Paneth auf dem Weg von der Radiochemie zur Kosmochemie.
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