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Kapitel 16 aus Christoph Maulbetsch: Friedrich Paneth (1887–1958) (E-Book/PDF)

Menge: 1
20,00 €

KAPITEL 16: Cornell statt Karlsruhe.
In Christoph Maulbetsch: Wie alt ist die Welt? Friedrich Paneth (1887–1958) auf den Spuren der Materie. GNT Publishing, Berlin, 2026.

E-Book/PDF, 14 Seiten (Einzelkapitel), 87 Seiten Literatur und Bildquellen, 1 Abb., 20,00 €
ISBN 978-3-86225-590-0 (Einzelkapitel).

Der Inhalt des E-Books ist identisch mit dem Inhalt der Hardcover-Ausgabe.

Abstract:

Das Kapitel zeigt Friedrich Adolf Paneth in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre als international anerkannten, im deutschen Hochschulsystem jedoch wiederholt übergangenen Wissenschaftler. Während seine Gastprofessur an der Cornell University fachlich und persönlich erfolgreich verlief, scheiterten mehrere Berufungsverfahren in Deutschland – unter anderem in Karlsruhe, Freiburg und Jena.

Als Gründe werden latenter Antisemitismus, nationalistische Zuschreibungen und Paneths schwer einzuordnendes Profil zwischen Anorganischer Chemie, Physikalischer Chemie und Radiochemie herausgearbeitet. Hinzu kamen zeitweilige Forschungsmisserfolge, besonders bei Heliumexperimenten, sowie der rasche Wandel von Valenzlehre und Quantentheorie. Der Ruf nach Madison unterstrich Paneths internationale Attraktivität, führte in Berlin aber zunächst nur zu einer Gehaltserhöhung; erst 1929 erhielt er schließlich einen Lehrstuhl.

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In Christoph Maulbetsch: Wie alt ist die Welt? Friedrich Paneth (1887–1958) auf den Spuren der Materie. GNT Publishing, Berlin, 2026.

E-Book/PDF, 14 Seiten (Einzelkapitel), 87 Seiten Literatur und Bildquellen, 1 Abb., 20,00 €
ISBN 978-3-86225-590-0 (Einzelkapitel).

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Abstract:

Das Kapitel zeigt Friedrich Adolf Paneth in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre als international anerkannten, im deutschen Hochschulsystem jedoch wiederholt übergangenen Wissenschaftler. Während seine Gastprofessur an der Cornell University fachlich und persönlich erfolgreich verlief, scheiterten mehrere Berufungsverfahren in Deutschland – unter anderem in Karlsruhe, Freiburg und Jena.

Als Gründe werden latenter Antisemitismus, nationalistische Zuschreibungen und Paneths schwer einzuordnendes Profil zwischen Anorganischer Chemie, Physikalischer Chemie und Radiochemie herausgearbeitet. Hinzu kamen zeitweilige Forschungsmisserfolge, besonders bei Heliumexperimenten, sowie der rasche Wandel von Valenzlehre und Quantentheorie. Der Ruf nach Madison unterstrich Paneths internationale Attraktivität, führte in Berlin aber zunächst nur zu einer Gehaltserhöhung; erst 1929 erhielt er schließlich einen Lehrstuhl.

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Das Kapitel zeigt Friedrich Adolf Paneth in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre als international anerkannten, im deutschen Hochschulsystem jedoch wiederholt übergangenen Wissenschaftler. Während seine Gastprofessur an der Cornell University fachlich und persönlich erfolgreich verlief, scheiterten mehrere Berufungsverfahren in Deutschland – unter anderem in Karlsruhe, Freiburg und Jena.

Als Gründe werden latenter Antisemitismus, nationalistische Zuschreibungen und Paneths schwer einzuordnendes Profil zwischen Anorganischer Chemie, Physikalischer Chemie und Radiochemie herausgearbeitet. Hinzu kamen zeitweilige Forschungsmisserfolge, besonders bei Heliumexperimenten, sowie der rasche Wandel von Valenzlehre und Quantentheorie. Der Ruf nach Madison unterstrich Paneths internationale Attraktivität, führte in Berlin aber zunächst nur zu einer Gehaltserhöhung; erst 1929 erhielt er schließlich einen Lehrstuhl.

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