717772Kapitel 22 aus Christoph Maulbetsch: Friedrich Paneth (1887–1958) (E-Book/PDF)
KAPITEL 22: Professor in Durham und die Folgen des Kriegsausbruchs.
In Christoph Maulbetsch: Wie alt ist die Welt? Friedrich Paneth (1887–1958) auf den Spuren der Materie. GNT Publishing, Berlin, 2026.
E-Book/PDF, 14 Seiten (Einzelkapitel), 87 Seiten Literatur und Bildquellen, 1 Abb., 20,00 €
ISBN 978-3-86225-590-0 (Einzelkapitel).
Der Inhalt des E-Books ist identisch mit dem Inhalt der Hardcover-Ausgabe.
Abstract:
Das Kapitel beschreibt Friedrich Adolf Paneths Wechsel an die University of Durham Ende 1938 und die Folgen des Kriegsausbruchs für seine Familie, seine Forschungsgruppe und seine Arbeit. Die britischen Internierungen sogenannter „Enemy Aliens“ trafen Paneths Umfeld schwer: Sein Sohn Heinz, sein Neffe Matthias und sein wichtigster Mitarbeiter Eugen Glückauf wurden interniert, während Friedrich und Else Paneth durch ihre Einbürgerung verschont blieben. Die Atmosphärenchemie, besonders Ozon- und Spurengasanalytik, blieb unter schwierigen Bedingungen ein zentraler Forschungsbereich.
Zugleich verfolgt das Kapitel Paneths Einbindung in das britisch-kanadische Atomprojekt „Tube Alloys“. In Montreal leitete er die Chemieabteilung, die sich mit Plutoniumchemie, Spaltprodukten, Schwerwasserreaktoren und gasanalytischen Fragen befasste. Der Abschnitt zeichnet Paneth als institutionell etablierten, gut vernetzten Wissenschaftler und Organisator, dessen eigener fachlicher Einfluss auf die kriegsrelevante Atomforschung jedoch begrenzt blieb.
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